Lipödem-Behandlung Düsseldorf

Menschen, die die Veranlagung zum Lipödem-Syndrom in sich tragen, müssen mit einem enormen Leidensdruck leben. Hier gibt es mittlerweile auch in der plastischen Chirurgie enorme Hilfemöglichkeiten.

Das Lipödemsyndrom

Die Wahrnehmung

Patienten, die unter einem sog. Lipödem leiden, hören im Alltag häufig hinter vorgehaltener Hand Kommentare wie „Da würde nur etwas Sport und gesunde Ernährung reichen … dann sähe das schon das ganz anders aus …“ Oft sind die Reaktionen der Umwelt aber noch wesentlich bösartiger! In der Regel wird eine vermeintlich selbstverschuldete Fettleibigkeit angenommen und dies entsprechend kommuniziert.

Die Tatsachen

Tatsächlich ist das Lipödemsyndrom eine genetisch verankerte, häufig vererbte Prädisposition, welche Fettgewebe sehr leicht entstehen und sich einlagern lässt, aber kaum wieder abzunehmen ist! Es ist keine Folge von Übergewicht!

Es bildet sich eine atypische, symmetrische Häufung von Fettgewebe insbesondere seitlich an den Hüften und den Oberschenkeln. Weiter können die Oberarme und im späteren Verlauf auch die Unterschenkel, Unterarme und der Nacken betroffen sein ebenso wie in seltenen Fällen sogar der Körperstamm mit Bauch, Flanken und Rücken. Für den Patienten ist dies physisch wie psychisch extrem schmerzhaft und belastend!

Als besonders charakteristisch kann eine extreme Schwellung der Beine beschrieben werden, wobei der Fuß meist schlank bleibt. Ein groteskes Bild ergibt sich. Die Schwellungen im Hüft- und Beinbereich sind meist begleitet von diffusem Schmerz und/oder Druckschmerz. Die Krankheit ist von fortschreitender Art. Mit zunehmender Ausprägung des Krankheitsbildes nimmt auch der Schmerz weiter zu und steigert sich bis zur Unerträglichkeit! Die Hautoberfläche wird zunehmend grobknotig, unregelmäßig, schlecht durchblutet und es können sich schließlich Fettlappen bilden, die mit Störungen im Gangbild einhergehen. Es besteht zudem eine ausgeprägte Hämatom- und Blutergussneigung.

Wichtig

Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber behandelbar. Die Lebensqualität der Betroffenen kann erheblich verbessert werden!

Die Therapien

Es gibt Möglichkeiten, das Lipödemsyndrom, je nach Stadium und Ursache, zu behandeln.

Ist das Syndrom noch nicht weit fortgeschritten, beginnt man zunächst Therapien mit manueller Lymphdrainage oder apparativen intermittierenden Kompressionstherapien.

Bei einem sehr ausgedehnten Befund, wenn der Leidensdruck trotz ausreichender konservativer Therapie bestehen bleibt oder weiter zunimmt, ist den Betroffenen eine Liposuktion in Tumeszenztechnik anzuraten. Hier ist aber dringend darauf zu achten, dass dieser Eingriff ausschließlich von sehr erfahrenen Operateuren vorgenommen wird.

Eine fachlich qualifizierte und lege artis durchgeführte Liposuction, also Fettabsaugung, ist geeignet, den Patienten eine langanhaltende Besserung zu bringen. Die Operation ist aufwendig, muss nicht selten auch mehrfach durchgeführt werden und verlangt vom plastischen Chirurgen präzises Vorgehen, um Nerven, Gefäße und Lymphgefäße nicht zu schädigen.

Die Maßnahme ist sehr zeitintensiv, aber Untersuchungen über einen Zeitraum bis zu elf Jahren nach einer Liposuktion zeigen, dass die behandelten Regionen (Beine) unverändert schlank und die Körperproportionen unverändert normal bleiben! Ein Viertel der Patienten/Patientinnen braucht nach dem Eingriff keine Therapie mehr, ein Teil trägt noch Kompressionsstrümpfe und geht zur Lymphdrainage, das aber wesentlich seltener und mit viel weniger Beschwerden!

In der Düsseldorfer Privatklinik finden Sie die fachliche Kompetenz, die für diesen Eingriff notwendig ist. Dr. Reis ist Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Ästhetisch-Plastische Chirurgie mit jahrzehntelanger Erfahrung im medizinischen wie kosmetisch-chirurgischen Bereich.

Wenn Sie hierzu Fragen haben, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an uns!

 




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