Regelmäßige Handhygiene und ihr Einfluss auf die Hautflora

20. August 2020

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Die Angst vor der Ansteckung an einer Erkrankung war lange nicht so präsent wie seit dem ersten Auftreten des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) im Dezember vergangenen Jahres. Dies zeigt sich vor allem an den allerorts ausverkauften Handdesinfektionsmitteln in sämtlichen Supermärkten und Drogerieketten. Dabei haben die Bürger durchaus recht: keine andere Maßnahme kann die Ausbreitung von Infektionen effektiver verhindern – vielleicht mit Ausnahme einer vollständigen, vorübergehenden Isolation.

Den wirksamsten Schutz vor Krankheitserregern stellt die alkoholische Händedesinfektion dar.  Daher sollte diese Form der Händedesinfektion immer dem Händewaschen vorgezogen bzw. zusätzlich dazu mehrmals am Tag angewendet werden. Eine regelmäßige Handhygiene unterstützt zusätzlich.

Regelmäßige Handhygiene: Folgen einer ständigen Reinigung

Leider stellt diese ständige Reinigung eine starke Belastung für die Haut dar. Die häufigsten Gefährdungen durch Händedesinfektion sind:

  • Entfettung und Austrocknung der Haut
  • pH-Wert Verschiebung
  • allergische Hautreaktionen
  • Zerstörung der Barrierefunktion

Die Hände werden nach regelmäßiger Anwendung trocken, rissig und spröde. Daher sollte zur Regeneration der Hautbarriere unbedingt ein schnell-einziehendes Pflegeprodukt nach jeder Handdesinfektion angewendet werden.

Dr. med. Christoph Reis
Dr. med. Christoph Reis

Seit dem Jahr 2007 ist Dr. Reis Klinikleiter der mittlerweile über 60 Jahre bestehenden Düsseldorfer Privatklinik. Sein Anspruch ist dabei stets das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und so Patientinnen und Patienten zufriedenzustellen. Dank stetiger Fortbildungen, die er in sämtlichen Bereichen der Operation absolviert, kann modernste Techniken bei z.B. Brustvergrößerung, Bruststraffung oder Fettabsaugung anwenden.

Diese Eingriffe werden vom Facharzt und dem gesamten Team in einer ruhigen und routinierten Atmosphäre durchgeführt, sodass Patienten sich zu jeder Zeit wohl fühlen können. Als Mitglied in unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie und der Gesellschaft für Lipödem Chirurgie ist er der ideale Ansprechpartner in den unterschiedlichsten Bereichen.