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Was ist eine Nasenscheidewand-OP?

16. November 2020

Medizinische Inhalte wurden vor Veröffentlichung durch Dr. med. Reis geprüft.

Die Nasenscheidewand ist die Trennwand zwischen der linken und der rechten Nasenhöhle. Sie ist die zentrale Stütze des Nasengerüstes und besteht aus Knorpel- und Knochensegmenten. Ist die Nasenscheidewand verkrümmt oder defekt, ist oft die Atmung eingeschränkt und die Nase krumm. Der Patient kann einen nicht unerheblichen Leidensdruck haben. Nicht selten kommt dann der Wunsch einer Nasenscheidewand-OP auf.

Gründe für eine Nasenscheidewand-OP:

  • Verschlechterung der Nasenatmung
  • Eine starke Verkrümmung bzw. eine schiefe Nasenscheidewand
  • Häufige Infekte oder chronische Nasennebenhöhlenentzündung

Je nachdem, wie ausgeprägt eine Nasenscheidewandverkrümmung ist, bekommt die betreffende Person nicht genügend Luft durch eine oder beide Nasenlöcher. Oft ist es dasselbe Gefühl wie bei einer verstopften Nase. Eine schiefe Nasenscheidewand kann auch nächtliches Schnarchen verstärken.

Eine schiefe Nasenscheidewand kann zudem verschiedene Begleiterkrankungen hervorrufen wie

  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Halsentzündung

Die Nasenscheidewand-OP dient der Verbesserung der Atmung und oftmals auch der Begradigung der Nase. In der Regel wird eine Nasenscheidewand-OP ambulant durchgeführt. Der Eingriff erfolgt durch die Nasenlöcher oder in der sogenannten offenen OP Technik. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Nach der Nasenscheidewand-OP wird an beiden Seiten der Scheidewand eine spezielle Silikonfolie angelegt, diese wird nach ca. 1-2 Wochen wieder entfernt. Zusätzlich wird für ca. 10 – 14 Tage eine Gipsschiene am Nasenrücken angelegt.

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