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Was passiert eigentlich bei einem Facelifting?

9. November 2020

Medizinische Inhalte wurden vor Veröffentlichung durch Dr. med. Reis geprüft.

Ein typisches Facelifting, welches standardisiert in allen Fällen Anwendung findet, gibt es nicht. Das Vorgehen bei einem Facelifting richtet sich immer nach den Problemzonen, die im individuellen Fall korrigiert werden sollen. Zum Beispiel werden bei einem Stirnlifting die Augenbrauen angehoben, die Oberlider so mitgestrafft und Zornes- und Denkerfalten geglättet. Ein Schläfenlifting führt zusätzlich zu einer Straffung der seitlichen Augenpartien. Bei einem Wangenlifting werden nicht nur die Falten in dieser Region geglättet, sondern gleichzeitig die Weichteile, die nach unten abgesunken sind, wieder an Ort und Stelle gebracht. Bei einem Halslifting werden schwergewichtig die Hals- und Kieferkonturen gestrafft, wobei bei Bedarf gleichzeitig überschüssiges Fett unter dem Kinn entfernt werden kann.

Facelifting: Sind weitere Eingriffe notwendig?

Das Lifting einer oder mehrerer Gesichtsregionen kann bei Bedarf durch weitere Eingriffe ergänzt werden. So ist z.B. durch ein Facelifting keine Korrektur der feinen Fältchen um den Mund oder von überschüssiger Haut an den Augenlidern zu erwarten. Hier müssen zusätzlich weitere Methoden, wie z.B. ein chemisches Peeling oder eine Augenlidstraffung, eingesetzt werden. Bevor Sie ein Facelifting vornehmen lassen, müssen Sie sich eingehend durch Ihren Chirurgen beraten lassen. Er wird Sie ausführlich über die unterschiedlichen Methoden informieren und gemeinsam mit Ihnen festlegen, wie die gewünschten Ergebnisse am besten erzielt werden können.

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