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Was passiert, wenn man eine stark hängende Brust nur vergrößert, aber nicht strafft?

5. Juli 2021

Immer wieder treffen wir auf Frauen, die eine Brustvergrößerung mit Implantaten hatten, ohne eine nötige Straffung durchzuführen. Das Problem ist, dass eine hängende Brust nur noch einen schwachen Halteapparat besitzt, sodass sie das Gewicht der Implantate nicht mehr tragen kann. Das Ergebnis sind größere, aber noch stärker hängende Brüste, ohne ein volles Dekolletee. Das ist aber nicht das Ergebnis, was sich diese Patientinnen vorgestellt haben. Einfach nur große Implantate einzusetzen, um eine Straffung zu vermeiden, ist meistens nicht die richtige Lösung. Wird bei einer bereits abgesunkenen Brustdrüse das Implantat noch fälschlicherweise unter den Muskel platziert, resultiert eine sogenannte Waterfall-Deformity.

Bei einer Waterfall Deformity handelt es sich um eine Dislokation des eigenen Gewebes, die bei schlaffem und weichem Brustgewebe auftritt. Das Gewebe oberhalb des Implantats zieht nach unten, so dass zur Brustwarze hin zwei Erhebungen zu sehen sind. Oben zeichnet sich das Implantat ab, unten liegt das Brustgewebe. Ein solches Ergebnis ist dann zu korrigieren. Das Implantat wird neu platziert und die Haut –minimal- gestrafft. Je stärker die Brust hängt, desto wahrscheinlicher muss man im Rahmen einer Operation straffen. Ob mit oder ohne Implantat eine Brust vergrößert wird und ob in gleicher Sitzung eine Straffung für ein schönes und natürliches Ergebnis notwendig ist, wird zuvor in einer eingehenden Beratung und Untersuchung besprochen.

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